Willkommen bei der Lebenshilfe im Landkreis Verden e.V.

 

Ein Rosenkrieg, der es in sich hat

 

Birgit Scheibe und Christoph Plünnecke spielen am 24. und 25. Februar, jeweils um 19.30 Uhr,  die "Offene Zweierbeziehung" im Aller Atelier. Die beiden stadtbekannten Schauspieler schlüpfen in die Rollen eines Ehepaares, das eigentlich  eine offene Zweierbeziehung führt...oder doch nicht so offen? Situationskomik vom Feinsten, Tragik und mimisch und gestisch sehr ausgeprägte Darstellungen  versprechen einen amüsanten und kurzweiligen Abend.

 Das Aller Atelier wird am 24. und 25.2. zur Theaterbühne, Christoph Plünnecke und Birgit Scheibe sind in "Offene Zweierbeziehung" zu sehen

Die ausführliche Berichterstattung der Verdener Aller Zeitung und der Verdener Nachrichten können Sie auch online nachlesen.

Karten gibt es auf Bestellung im Vorverkauf für 15 Euro  per E-Mail unter  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 04231/ 9656 67.

 

Ferienzeiten 2017 sind online

Die Ferienzeiten für 2017 finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Einrichtungen oder direkt hier: http://www.lebenshilfe-verden.de/images/dokumente/schliessung_2017.pdf

Neues zum Behindertentestament und zum Pflichtteilsrecht behinderter Angehöriger

Aktuelle Informationen von der Kanzlei Dr. Mahlstedt & Partner:

Das Oberlandesgericht Hamm hat mit seinem Urteil vom 27.10.2016, Aktenzeichen I — 10 U13/10, die erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichtes Essen vom 03.12.2015, Aktenzeichen2 0 321/2014, bestätigt, wonach an der Wirksamkeit eines sogenannten Behindertentestamentes auch dann keine Zweifel bestehen konnen, wenn ein beträchtlicher Nachlass vorhanden war. Nur aus der Höhe des hinterlassenen Vermögens könne nicht die Sittenwidrigkeit eines Behindertentestamentes abgeleitet werden, weil diese Sittenwidrigkeit auch ein persönliches Verhalten des Testierenden voraussetze, welches zum Vorwurf gemacht werden könne. Im Regelfall handelten Eltern behinderter Kinder jedoch aus Sorge auch fur Ihre Kinder.

Das Sozialgericht Mainz hat in einem Urteil vom 23.08.2016, Aktenzeichen S 4 AS 921/2015, ausgeführt, dass das Jobcenter bei Vorliegen eines Berliner Testamentes von einem Leistungsempfänger grundsätzlich nicht verlangen könne, dass der Pflichtteilsanspruch geltend gemacht wird. Dies sei nicht zumutbar, weil damit der ausdruckliche Wille der Eltern unterlaufen würde. Eine Ausnahme gelte jedoch dann, wenn ausreichend Barvermögen vorhanden sei, urn den ausgeschlossenen Erben auszuzahlen, ohne dass zum Beispiel ein Grundstück verkauft oder beliehen werden müsste.

Im konkreten Fall verfügte die Mutter als Alleinerbin über ausreichende Barmittel, so dass dem Jobcenter Recht gegeben wurde, dass Leistungen nur darlehenshalber gewährt wurden. Diese Sichtweise könnte durchaus auch auf Fälle übertragbar sein, in denen ein von der Erbfolge ausgeschlossener pflichtteilsberechtigter behinderter Mensch Leistungen nach SGB XII, also Sozialhilfe, in Anspruch nimmt.

Allerdings sind weitere Entscheidungen zu dieser Problemstellung mit gleichem Inhalt bislang nicht bekannt.

Vortrag zur Wirkung der menschlichen Stimme in der Kindererziehung am 15.Februar

Die menschliche Stimme ist für Kinder, die das Sprechen noch lernen müssen, viel wichtiger als zum Beispiel Gesichter. Sie sind wahrhaft Meister der Stimminterpretation, denn bereits im Alter von einem Lebensmonat erkennen sie Veränderungen in der Tonlage oder Klangfarbe. Die menschliche Stimme ist ein Schlüsselreiz: Sie öffnet oder schließt das Ohr des Zuhörers, sie ist Ausdruck für Emotionen wie Lust oder Trauer, Freude oder Angst. Dieser Vortrag von Atem,- Sprech,- und Stimmtherapeutin Agnes Hubitz soll ein erweitertes Verständnis für das Phänomen Stimme in der Erziehung aufzeigen und auch das Bewusstsein für den eigenen Stimmklang und dessen Wirkung mit praktischen Übungen verfeinern. Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Zusätzliche Informationen