Übernahme aus der Verdener Aller-Zeitung vom 24.10.2014

 

Seit nunmehr zehn Jahren organisiert die Lebenshilfe Verden Informationsabende rund um die Themen Pädagogik, Erziehung und Sprachförderung. Was zunächst als gelegentliches Angebot für interessiere Eltern begann, hat sich im Laufe der vergangenen zehn Jahre zu einer festen Größe entwickelt.

Gemeinsam planen und organisieren Ada Walter, Frauke Mittermeier und Conny Martin als Projektgruppe die Elternbildungsreihe „Kinder – wie sie sind und was sie brauchen“. Und inzwischen kommen nicht nur interessierte Eltern. Auch immer mehr Fachkräfte aus den Einrichtungen der Lebenshilfe verfolgen die Vorträge.

Anselm Bajus (v.l.), Fachberatung im landesärztlichen Dienst für Menschen mit Hör- und Sprachstörungen, Ada Walter, Conny Martin, Frauke Mittermeier  und Brigitte Bertram von der Lebenshilfe Verden. Foto: Krause

Anlässlich dieses Geburtstages und des 20-jährigen Bestehens des Sprachheilkindergartens kamen zahlreiche Zuhörer sowie einige Gratulanten zu einem Jubiläumsempfang vor Beginn eines Vortrages aus der Elternbildungsreihe.

Darunter auch Anselm Bajus von der Fachberatung im landesärztlichen Dienst für Menschen mit Hör- und Sprachstörungen des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie. „Nach einem oder anderthalb Jahren Sprachförderung können mehr als 90 Prozent der Kinder in der normalen Grundschule eingeschult werden. Einen besseren Beweis für den Erfolg Ihrer Arbeit gibt es nicht“, lobte Bajus die Mitarbeiter der Verdener Lebenshilfe.

Auch Brigitte Bertram, Bereichsleitung des Kinderhauses Eitze, freut sich über das „Jubiläum im doppelten Sinne“. Die Arbeit mit den Kindern habe sich in den vergangenen Jahren deutlichverändert, zog sie Bilanz. „Heute zeigen Kinder viele Auffälligkeiten neben Sprach- und Hörschäden.“ Früher hätten sie weniger mit sozialen Problemen zu tun gehabt. Ziel sei es aber schon damals gewesen und auch heute noch, die Gesamtpersönlichkeit des Kindes zu entfalten.  (dk)

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