Übernahme aus der Kreiszeitung vom 25.06.2013

Verden - Über die einzigartige Atmosphäre beim Spendenlauf der Lebenshilfe wird sicher noch lange gesprochen: 360 Läufer haben sich am Sonnabend am Jubiläums-Spendenlauf „hier bewegt sich was. 50 Jahre Lebenshilfe Verden“ im Verdener Stadion und im Stadtwald beteiligt.

 Bei dem Spendenlauf der Lebenshilfe bewegten sich viele für den guten Zweck FOTO: Kreiszeitung Syke

Damit haben sie der Lebenshilfe im Landkreis Verden eine Spende über 5000 Euro zur Verwendung für den Freizeitdienst und das Projekt Kunstatelier beschert.

Dabei sein war alles bei der professionell von Anneke Teer Veen moderierten Veranstaltung mit Interviews mit Bürgermeister Lutz Brockmann, Michael Grashorn von der Lebenshilfe, Andreas Mattfeldt (MdB; CDU) oder Christina Jantz (MdB; SPD). Leistungssportler mit teilweise Marathonerfahrung, Freizeitläufer, Kinder, Rollstuhlfahrer, Rentner, Eltern mit Kinderwagen und viele Kids waren dabei. „Ein toller Erfolg“, kommentierte Edda Hasselhof-Kuß, die den Spendenlauf mit Unterstützung von rund 60 ehrenamtlichen Helfern organisiert hatte. Laut Hasselhof-Kuß wird sich die Spendensumme sogar noch erhöhen. „Das Endergebnis steht erst Mitte der Woche fest. „Die Spendendosen sind noch nicht geleert und die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf und dem von den Landfrauen organisierten Kaffee- und Kuchenverkauf sind auch noch nicht abgerechnet. Es kommen also noch einige Euros hinzu.“

So weit wie von Verden bis ins türkische Antalya, nämlich 3142,6 Kilometer, sind die Teilnehmer insgesamt beim Spendenlauf der Lebenshilfe gelaufen, für den die Lebenshilfe schon im Vorfeld etliche Sponsoren gewonnen hatte. Durchschnittlich 8,73 Kilometer hat jeder Freizeitsportler zurückgelegt, teils auf noch ganz jungen, teils aber auch schon auf älteren Beinen, auch Rollstuhlfahrer waren dabei. Als erstes waren die jüngsten Läufer, die 30 Bambinis dran, die von Bürgermeister Lutz Brockmann auf den Stadion-Rundkurs geschickt wurden.

Angefeuert durch die Sambagruppe Colorada und die Zurufe der Zuschauer, liefen schon Dreijährige an der Hand von Mama oder Papa so manche Runde, was mit jedem Zieldurchlauf mit einem Gummibändchen verdeutlicht und für alle sichtbar dokumentiert wurde. Nach einer kurzen Pause startete der Jedermann-Lauf bei dem rund 300 Teilnehmer von der Lebenshilfe-Vorsitzenden Doris Löwe mit einem lauten Knall aus der Startpistole in den nahen Stadtwald geschickt wurden. Die Rhythmen der von Uta Rabe geleiteten Percussion-AG des Gymnasiums am Wall förderten dabei sowohl Lauffreude als auch Durchhaltevermögen.

Auch nach dem Lauf war der sportliche Einsatz noch nicht vorbei: unter Anleitung von Übungsleiterin Kathi Nikolai-Wilke wurde unter freiem Himmel noch gemeinsam Zumba getanzt. ·(nie)

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