Übernahme aus der Verdener-Aller-Zeitung vom 29.10.2013

Die Lebenshilfe Verden legt großen Wert darauf, in allen Geschäftsbereichen eine gleichmäßig hohe, geprüfte Qualität anzubieten. Dies zu gewährleisten, ist seit zehn Jahren die Aufgabe des Qualitätsmanagements. Eine erste Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 fand im November 2007 statt.

Seitdem bescheinigten regelmäßige Überwachungsaudits durch die Zertifizierungsstelle der Tüv-Süd Management Service GmbH, dass die Forderungen der ISO 9001 erbracht wurden und werden. Jetzt, passend zum 50-jährigen Bestehen, erteilte Prof. Dr. Ulrich Bauder vom Tüv-Süd der Lebenshilfe Verden die Re-Zertifizierung 2013.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit für einen gesicherten Qualitätsstandard der Lebenshilfe Verden: Prof. Dr. Ulrich Bauder, Jürgen Doldasinski, Kathleen Olböter und Michael Grashorn (v.l.) FOTO: Haubrock-Kriedel

Drei Tage lang besuchte Prof. Bauder stichprobenartig verschiedene Einrichtungen und Angebote der Lebenshilfe im Landkreis Verden. In Kitas, Horten, Schulen, der Frühförderung und den Offenen Hilfen, hierzu gehören unter anderem der Freizeitdienst und der Familienunterstützende Dienst, überzeugte er sich davon, dass zuvor vereinbarte Maßnahmen nach der DINNorm eingehalten werden.

„Das sind zum Beispiel Förderpläne oder Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter“, erklärt Kathleen Olböter, Qualitätsmanagementbeauftragte der Lebenshilfe Verden. Die Qualitätsstandards und Prozesse sind von den Mitarbeitern für die Mitarbeiter im QM-Handbuch beschrieben. Zu beanstanden hatte Prof. Bauder nichts. „Es gibt aber immer Weiterentwicklungen und Verbesserungsvorschläge, davon lebt das System“, so Olböter. Ab Januar 2014 sollen daher in allen Leistungsbereichen Befragungen an über 1 000 Kunden durchgeführt werden.

Nach der Abschlusskonferenz mit Geschäftsführer Jürgen Doldasinski und dem Pädagogischen Leiter Michael Grashorn sprach Bauder seine Anerkennung aus, dass sich die Lebenshilfe Verden freiwillig der Zertifizierung stellt. „Die Lebenshilfe hat eine wesentliche öffentliche Aufgabe. Ich konnte immer wieder sehen, dass sie weit über die Arbeit mit behinderten Menschen hinaus geht“, machte er deutlich.

Michael Grashorn sprach von einer konstruktiven Zusammenarbeit, die sich über einen Zeitraum von zehn Jahren zu einem Vertrauensverhältnis entwickelt habe. Der Blick von außen sei wichtig, da man bei der täglichen Arbeit schon einmal betriebsblind werden könne. (ahk)

Das Zertifikat der Zertifizierung können Sie sich hier ansehen.

Zusätzliche Informationen