Knapp 120 Gäste hatten  sich eingefunden um die Bands „The Daily Story“, „Hau Drauf“ und „Friends for Friends“ zu hören. „The Daily Story“ waren kurzfristig eingesprungen, weil eine der ursprünglich geplanten Bands kurzfristig absagen musste und trat daher nur in „verkleinerter Besetzung“ auf.

Sängerin Julia Traichel und Gitarrist Markus Rumpel sorgten mit ihren sanften, melodischen Klängen gleich mal für Wunderkerzen-Stimmung. Schade, dass die vor Ort nicht verfügbar waren. So wurden bereits nach wenigen Takten die ersten Besucher auf der Tanzfläche aktiv. Offenbar erwies sich die Rocknacht als gutes Warm-Up, denn „The Daily Story“ wurden tags darauf Rotenburgs „Local Heros“. Wir gratulieren recht herzlich und danken für den spontanen und sehr gelungenen Auftritt.

Nach den Balladen der beiden Rotenburger wurde es Zeit für rockigere Klänge. Ein idealer Zeitpunkt für „Hau Drauf“. Ihre Version von „Eisbär“ ist mittlerweile Kult und so verwunderte es nicht, dass hier mitgesungen wurde. Aber, auch die Interpretationen von „Sexy“ und die Eigenkreation „Probe von Hau Drauf“ regten zum Tanzen und / oder Mitsingen an. Nach 3 Zugaben und über einer Stunde Auftritt, der begeistert gefeiert wurde, verließ die Lebenshilfe-Band erschöpft, verschwitzt und überglücklich die Bühne.

Den Abschluss der Rocknacht in diesem Jahr bildeten „Friends for Friends“. Sicher nicht die leichteste Position nach den beiden sehr guten und stimmungsvollen Auftritten zuvor. Doch, was folgte war ebenfalls „ganz großes Kino.“ Mit einer bunten Mischung aus deutsch-und englischsprachigen Oldies und Evergreens „rockten“ sie im doppelten Sinne das Jugendzentrum. Da wurde dann auch schon mal von einem Zuschauer ein auf der Bühne zurückgelassener Schellenkranz zur Hilfe genommen, um das rhythmische Klatschen zu „Rocking all over the World“ zu unterstützen. Gegen Mitte des Auftritts wirkte es fast, als stünde kein einziges Bein oder auch Rad im Jugendzentrum mehr still. Immer wieder gelang es allen Künstlern mit dem Publikum zu interagieren und sich auch auf besondere Erfordernisse des Publikums einzustellen. Beispielhaft sei hier nur die Erklärung des Begriffs „Cover-Song“  in vereinfachter Sprache durch „The Daily Story“ erwähnt.

Und spätestens als gegen 23 Uhr der letzte Song des Abends angekündigt wurde mit der Bitte „Marius Müller-Westernhagens Aussage: „Es geht mir gut.“ doch zu bestätigen“ und der Refrain das gesamte Jugendzentrum erfüllte, war allen klar, dass jeder, der hier nicht dabei war, wirklich was verpasst hat. 

Die Fotogarie zur Veranstaltung finden Sie hier

Zusätzliche Informationen