Übernahme einer Mitteilung des Niedersächsichen Landesverbandes der Lebenshilfe

Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 03.12.2021 betont die Lebenshilfe Niedersachsen die Wichtigkeit, sich impfen zu lassen. „Wenn wir uns impfen lassen, leisten wir einen gesellschaftlichen Beitrag“, sagt der Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen Frank Steinsiek und fügt hinzu, „wir schützen damit uns, aber gerade auch die Menschen, die ein erhöhtes Risiko bei einer Corona-Infektion haben.“

Die Lebenshilfe Niedersachsen spricht sich zudem dafür aus, die Impfreihenfolge bei den Booster-Impfungen nicht zu vernachlässigen. „Die, die am stärksten gefährdet sind, müssen zunächst ihre Impf-Auffrischung erhalten, damit sie stärker geschützt werden“, so Steinsiek weiter. Außerdem ist für die Lebenshilfe Niedersachsen ein barrierefreier Zugang zu den Impfmöglichkeiten eine wichtige Forderung.

Auf der heutigen Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Nieder-sachsen in Hannover haben die Delegierten mit großem Unverständnis darauf reagiert, dass die Schulgeldfreiheit in der Heilerziehungspflege im eingebrachten Haushalt des Lan-des wieder nicht vorgesehen ist.
„Menschen mit Beeinträchtigungen brauchen für ihren Teilhabeanspruch gut ausgebildete Fachkräfte. Es ist für mich unverständlich, warum Menschen, die diese Ausbildung ergrei-fen wollen, dafür auch noch etwas bezahlen müssen“, sagte der Landesvorsitzende Franz Haverkamp heute auf der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Niedersachsen. „Wir müssen in Sachen Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen weiter vorankommen und dafür brauchen wir gut ausgebildete Menschen.“

Wir freuen uns sehr, Ihnen rechtzeitig zur heutigen Mitgliederversammlung die druckfrische Ausgabe der "Perspektiven" aushändigen zu können. Erste Exemplare der Printausgabe werden heute Abend bei der Mitgliederversammlung für Sie bereitliegen. Der postalische Versand sowie die hausinterne Verteilung beginnen in Kürze. Wer sich vorab online einen Eindruck verschaffen möchte, kann dies hier tun.

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Lebenshilfe im Landkreis Verden findet am 02.11.2021 statt. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Niedersachsenhof, Lindhooper Straße 97 in  Verden. Dort gilt die 3G-Regel. Für eine bessere Planbarkeit der Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bei Judith Fischer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) . Anmeldeschluss ist Montag, der 25.10.2021

Übernahme einer Pressemitteilung vom Niedersächsichen Landesverband der Lebenshilfe

Der Protest in Niedersachsen hat den Einstieg in die 3. Kraft in Kindertagesstätten möglich gemacht. Doch wird das ausreichen? Für die Lebenshilfe
Niedersachsen ist der Einstieg in die 3. Kraft in Kindertagesstätten ein erster Schritt. Der Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen Frank Steinsiek sagt dazu: „Wir begrüßen den Einstieg in die 3. Kraft, auch wenn die Einführung erst im Jahr 2027 erfolgen wird. Es gilt aber weiterhin, dass die Qualität in der frühkindlichen Bildung verbessert werden muss.“

Die Lebenshilfe Niedersachsen kritisiert auch den neu vorgeleg-ten Entwurf des Gesetzes zur Neugestaltung des niedersächsischen Rechts der Tages-einrichtungen für Kinder und der Kindertagespflege.Der Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen Frank Steinsiek sagt dazu: „Leider hat die breite Kritik an dem vorherigen Entwurf und die berechtigten Forderungen zur Weiterentwicklung der Qualität in Kindertagesstätten nicht dazu geführt, dass hier wesentliche Veränderungen vorgenommen wurden.

Die Lebenshilfe im Landkreis Verden e.V. ist Teil des breiten Widerstandes, der sich aktuell gegen den Entwurf zur Novellierung des Niedersächsischen Kita-Gesetzes formiert. Ausdruck findet die Ablehnung in Form von Postkarten, die an das zuständige Ministerium geschickt werden sollen. Nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen haben sich bereits über 10.000 von ihnen auf den Weg gemacht, einige auch aus Verden. Wer seinen Protest gegen den vorliegenden Entwurf noch zum Ausdruck bringen möchte, findet hier eine Vorlage zum Ausdrucken oder kann bedruckte Karten in unseren Kitas bekommen. Gemeinsamer Einsatz für gute Bildung unserer Kinder!

Die Veranstaltungen des Freizeitdienstes fallen aufgrund der aktuellen Corona-Lage bis zum Ende der Osterferien aus. Wir werden Sie und Euch rechtzeitig informieren wie es nach Ostern weitergeht. Bleibt gesund! Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen, sobald dies möglich ist!

Seit 1993 definiert das Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder Mindestanforderungen an die Strukturqualität von Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen. Änderungen sind in der Vergangenheit lediglich punktuell vorgenommen worden.

In der Zwischenzeit sehen sich Kindertageseinrichtungen zahlreichen Herausforderungen und Veränderungen gegenüber. Neben der Umsetzung von Inklusion, Sozialraum- und Lebenswelt- orientierung, sowie der Begleitung von Familien mit Fluchterfahrungen müssen sich die Kindertagesstätten mit veränderten Ansprüchen und Bedarfen von Familien auseinandersetzen und sich als Akteure in der niedersächsischen Bildungslandschaft stetig weiterentwickeln.

In der jetzt vorliegenden Entwurfsfassung der Landesregierung sehen wir keine Weiterentwicklung der Qualität in Kindertagesstätten. In Teilen kann aus unserer Sicht sogar vielmehr von einer Absenkung der Qualität gesprochen werden.

Übernahme einer Pressemitteilung des Lebenshilfe Landesverbandes NDS von 08.03.2020

Morgen kommt die Niedersächsische Landesregierung zusammen und berät über die Novellierung des Niedersächsischen Kindertagesstätten-Gesetzes.

Die Lebenshilfe Niedersachsen kritisiert den geplanten Entwurf des Gesetzes in aller Deutlichkeit und fordert, dass jetzt qualitative Verbesserungen in der frühkindlichen Bildung um-zusetzen sind. Seit 27 Jahren warten Eltern, pädagogische Fachkräfte und Trägerverbände auf eine lange versprochene, umfassende Qualitätsoffensive und auf ein zeitgemäßes Kindertagesstätten-Gesetz.

Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen Frank Steinsiek sagt dazu: „Der Gesetzentwurf enthält keine wirkliche Weiterentwicklung der Qualität in Kindertagesstätten und eröffnet keine neuen Chancen auf Teilhabe für Kinder mit Beeinträchtigungen! Der Entwurf entspricht damit in weiten Teilen nicht den heutigen Realitäten in Kindertagesstätten“. Der Gesetzgeber verpasst mit seinem Entwurf die Chance, die rechtlichen Rahmenbedingungen umfassend weiterzuentwickeln und neu zu gestalten.

Die Kinder- und Schülerbeförderung muss am 15.02.2021 aufgrund des voraussichtlich eintreffenden Eisregens abgesagt werden. Wir bitten um Verständnis!