Am letzten Mai-Samstag war ordentlich Betrieb auf dem Gelände der Kita Lahof. Über 100 Kinder feierten ein buntes Frühlingsfest rund um die vier Elemente. Zu jedem der vier Elemente gab es „Mitmach-Stationen“ an denen die großen und kleinen Gäste ihre Freude hatten. Ob beim Erzeugen von Seifenblasen oder im Papierflieger-Parcours, der Spaß stand allen ins Gesicht geschrieben.

Maike SanderMaike Sander hätte wahrlich besseres Wetter verdient gehabt an diesem besonderen Tag. Doch leider sollte die Radio-Moderatorin, die eben jenen Tag schon auf meiner Fahrt ins Büro  als „Dauerregen-Dienstag“ bezeichnet hatte, Recht behalten. Aber, Maike Sander ist ein positiv denkender Mensch. Und so trübte das Wetter die Stimmung keineswegs, auch, wenn die Feierlichkeiten kurzerhand wetterbedingt in die Innenräume verlegt werden mussten. Michael Grashorn begann seine Würdigung damit, dass er sich für ihr Engagement, ihre hohe Fachlichkeit und ihre Ausgeglichenheit bedankte, die wie ein guter Geist diese Lebenshilfe „durchwabert“.

Viele (ehemalige) Weggefährten waren gekommen, um sich persönlich von Maike Sander zu verabschieden. Eltern, Mitarbeiter und viele „ihrer Schützlinge“ hatten den Weg  in die Kita nach Bierden gefunden. „Ich habe 37 Jahre und fünf Monate für diese Lebenshilfe arbeiten dürfen und ich bin jeden Tag gern zur Arbeit gekommen“, sagte Maike Sander, sichtlich gerührt. Und ergänzte: „Mir ist immer ein Aufkleber der Lebenshilfe in Erinnerung geblieben. „Wir brauchen viel mehr Menschlichkeit“ stand darauf. Dieses Motto habe ich beherzigt und auch selbst erfahren. Solange dieses Motto Leitfaden unserer Arbeit bleibt, können wir das Leben von Menschen verbessern.“

Die Kindertagesstätte am Lahof der Lebenshilfe im Landkreis Verden e.V. lädt am kommenden Samstag alle Lahof-Familien, deren Omas, Opas, Tanten und Onkel zu einem Frühlingsfest ein, ebenso alle „neuen“ Kinder, die ab dem August in die Kita gehen mit ihren Familien.

Kita-Leiterin Edda Haselhof-Kuss und ihr Team haben mit den Kindern und Eltern ein buntes Programm zusammengestellt. Im Zentrum steht das spielerische Entdecken der vier Elemente.

Der Stand der Lebenshilfe Verden und seine "Besetzung"„Sozial ist in“. So oder so ähnlich könnte das Fazit der Lebenshilfe nach dem heutigen Tag lauten. Über 60 Gespräche mit interessierten Schülerinnen und Schülern haben wir an diesem Vormittag an unserem Stand führen dürfen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank, dass ihr so viele Fragen gestellt habt und, wer weiß, vielleicht sehen wir ja den einen oder anderen im Rahmen eines Freiwilligendienstes oder einer Ausbildung wieder. Würde uns freuen.

Seit dieser Woche Montag arbeiten die Likedeeler-Schüler an ihrem „Hingucker“. Die Klassen der Lebenshilfe möchten bald für einen neuen Blickfang sorgen. Ein Grafitto, dass den Weg zu ihren Räumen weist. Als Projektpate konnte der Bremer Grafiti-Künstler Kemno gewonnen werden. Wir sind gespannt auf das Ergebnis. Kemno möchte ein Werk schaffen, dass etwas schafft, was Menschen verbindet und künstlerisch auch überzeugt. Klingt vielversprechend. Den Bericht der Mediengruppe Kreiszeitung zum Projekt finden Sie hier.

Am 5. Mai veranstaltete das Aller Atelier das Vorsommerfest. In den knapp sieben Stunden Programm stand die ganze Bandbreite des Angebots auf dem Programm. Kunst, Lesung und Theater lockten große und kleine Kunstinteressierte an Verdens inklusivsten Kunstort. Dabei wurde auch eine Premiere. Sylvia Beckmann lüftete das Geheimnis um die Kunstn8mittage. Die Berichterstattung der Kreiszeitung finden Sie hier.

Eva Niemeyer, die neue Leiterin der Kindertagesstätte "Am Hesterberg"Seit 19 Jahren arbeitet Eva Niemeyer bereits für die Lebenshilfe Verden, zuletzt in der heilpädagogischen Gruppe des Kinderhauses Eitze. Dabei hat sie sich immer wieder pädagogisch weitergebildet und zuletzt ein Qualifizierungsmodul für künftige Führungskräfte in den Kitas erfolgreich abgeschlossen. Nun übernimmt sie die Leitung der Kindertagesstätte am Hesterberg in Dörverden. Dabei legt sie Wert auf Kontinuität. "Was bisher gut funktioniert hat, möchte ich erhalten", sagte sie im Pressegespräch mit der Verdener Aller Zeitung. Wo sie vielleicht eigene Schwerpunkte setzen möchte und auf was sie sich besonders freut, lesen sie hier.

Pressemitteilung der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 10.04.2019

Geschwisterliebe kann so schön sein und ist unabhängig von Behinderung. Foto: Lebenshilfe / David MaurerDer Bundestag debattiert am 11. April über die ethischen und gesellschaftlichen Folgen von vorgeburtlichen Bluttests auf Down-Syndrom. Die Lebenshilfe will verhindern, dass diese Test zur Regeluntersuchung in der Schwangerschaft werden.

Berlin. „Warum haben viele Menschen so große Angst vor dem Down-Syndrom?“ Das fragt Sebastian Urbanski, der selbst seit 40 Jahren mit diesem Gendefekt lebt. Der Berliner ist Schauspieler und Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe. Vom Deutschen Bundestag erhofft er sich am kommenden Donnerstag breite Unterstützung für sich und alle anderen Menschen mit Down-Syndrom – auch für diejenigen, die zukünftig nicht mehr auf die Welt kommen sollen.

Am 03 Mai 2019 um 19.00 Uhr findet die mittlerweile neunte Auflage der inklusiven Rocknacht im Verdener Jugendzentrum statt, organisiert von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe im Landkreis Verden. Einlass ist um 18.30 Uhr und der Eintritt ist frei. Neben den Lokalmatadoren von„Hau Drauf“  werden zwei weitere  Bands aus der Region dabei sein, wir freuen uns auf „Watermiller“ aus Achim und „Freaks Dynamite“ aus Bremen. Die Veranstaltung wird maßgeblich von der „Aktion Mensch“ unterstützt.

Am 28.März absolvierten Schülerinnen und Schüler bundesweit ihren Zukunftstag. Das Projekt ermöglicht den Jahrgangsstufen fünf bis zehn einen ersten ganz praktischen Einblick in die Arbeitswelt. Am Domgymnasium in Verden erhalten auch die Schüler späterer Jahrgänge, die Möglichkeit sich beruflich zu orientieren. Das Besondere an dieser Veranstaltung: Sie geht auf eine Initiative der Elternschaft zurück und wird auch maßgeblich von Eltern mitorganisiert.

Wie so oft im Leben gibt es auch bei Lisa Kasparek ein lachendes und ein weinendes Auge. Nachdem sich die junge Frau bewusst für einen Bundesfreiwilligendienst bei der Lebenshilfe entschieden hat, um sich beruflich neu zu orientieren, ging nun alles schneller als gedacht. „Ich habe im sozialen Bereich den Sinn hinter meiner Arbeit gefunden.“ In Kürze wechselt die gelernte Bürokauffrau in den Managementbereich der Lebenshilfe . Ein Abschied der allen Seiten nicht leicht fällt. In der Oytener Mittelstufe braucht man jetzt einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin, aber auch die Bundesfreiwilligendienstleistende geht schweren Herzens. „Ich habe hier viel über mich und über das Leben gelernt, das nehme ich für immer mit.“ Den kompletten Bericht der Kreiszeitung finden Sie hier.